Über uns

Wir engagieren uns dafür, dass Jugendliche und junge Erwachsene in Krisensituationen einen Platz finden, an welchem sie individuell betreut und auf ihrem Weg in die Selbstständigkeit begleitet werden.

Als Trägerverein bieten wir den eigenständigen Betrieben einen rechtlichen Rahmen. Unser Ziel ist, die Kleininstitutionen miteinander zu vernetzen, ihr sozialpolitisches Gewicht zu stärken und Synergien zu nutzen.

Vorstand

Unser Vorstand besteht aus verschiedenen Fachpersonen, die zusammen ein vielfältiges Know-how mitbringen. Die Zuständigkeiten und Kompetenzen sind auf verschiedene Ressorts verteilt. Unsere Geschäftsstelle im Maihof unterstützt den Vorstand und die Betriebe bei koordinativen und administrativen Aufgaben.

Sandra Fasola

Präsidentin

Juristin

Daniela Tanno

Ressort Personal

Dipl. Betriebspsychologin HAP, MAS Personalmanagement

Prof. Dr. Sven Huber

Ressort Pädagogik

Diplom Sozialwissenschaftler, M.A. European Labour Studies, Dr. phil. Pädagogik

Sandro Stalder

Ressort Finanzen

Dipl. Treuhandexperte, MAS FH in Treuhand und Unternehmensberatung

Bruno Hermann

Ressort Infrastruktur

Dipl. Architekt FH SIA

Anna Meyer

Ressort Kommunikation

M.A. Sozialpolitik und Kommunikation

Hans Burri

Delegierter Landeskirchen

Synodalrat / Soziale Werke

Simone Stieger

Mitarbeiterin Geschäftsstelle

Dipl. Personalfachfrau

Vereinsgeschichte

1978

Gründung des Trägervereins

1977 wird bei der katholischen Landeskirche des Kantons Luzern auf private Initiative ein Postulat zur Schaffung eines Wohnheimes für Mädchen mit Schwierigkeiten im persönlichen und familiären Umfeld eingereicht. Eine Umfrage zeigt, wie gross das Bedürfnis in Luzern nach einem solchen Angebot ist. In der Folge wird im Dezember 1978 der Trägerverein SpWL gegründet, der die strukturellen Rahmenbedingungen für die Eröffnung eines Heimes ermöglicht.

1979

Eröffnung vom «Sozialpädagogischen Wohnheim»

Im Oktober 1979 wird vom Trägerverein das «Sozialpädagogische Wohnheim» an der Murbacherstrasse 35 in Luzern in Betrieb genommen. Das Heim bietet Platz für fünf bis sieben junge Frauen, die Ablösungs- und Integrationsprobleme innerhalb ihres Umfelds haben und einen Milieuwechsel benötigen. Im Raum Luzern ist dieses Angebot dazumal einzigartig.

1987

Heim erhält HFG- und EJPD-Anerkennung

Durch den Umzug an die Diebold-Schilling-Strasse und die Zusammenarbeit mit dem Jugendheim Schachen können entsprechende Auflagen erfüllt werden, damit das «Sozialpädagogische Wohnheim» Anfang 1987 durch das Heimfinanzierungsgesetz (HFG) anerkannt wird und allfällige finanzielle Defizite vom Kanton Luzern übernommen werden. Auch vom Bundesamt für Justiz (EJPD) erfolgt eine entsprechende Anerkennung, die Bundessubventionen ermöglicht.

1997

Therapieheim Ufwind tritt bei

1997 erhält der Verein SpWL zum ersten Mal Zuwachs: Die Trägerschaft übernimmt zusätzlich die Verantwortung für die neu gegründete Institution Ufwind in Neuenkirch. Das Therapieheim bietet Platz für Jugendliche und junge Erwachsene mit Suchtproblemen. Weil der Name «Sozialpädagogisches Wohnheim» sich durch den Neubeitritt zu einem Überbegriff des Trägervereins entwickelt, wird das Ursprungsheim an der Diebold-Schilling-Strasse zum «Wohnheim Dynamo».

2007

Neues Gesetz für soziale Einrichtungen

2007 tritt im Kanton Luzern ein neues Gesetz für soziale Einrichtungen (SEG) in Kraft. Neu deckt der Kanton keine Restdefizite mehr, sondern regelt die Abgeltung über einen Leistungskatalog, in welchem die Angebote der Institutionen festgelegt sind. Die beiden Heime des Vereins SpWL erfüllen die Bedingungen und erhalten eine entsprechende Leistungsvereinbarung und Finanzierung.

2014

AWG Maihof wechselt zum Verein SpWL

Am 1. Januar 2014 treten die Aussenwohngruppen Maihof, welche bisher zum Schul- und Wohnzentrum Schachen gehört haben, als dritter Betrieb der Trägerschaft bei. Die AWG Maihof bietet Jugendlichen und jungen Erwachsenen acht sozialpädagogisch betreute Wohnplätze.

2017

Sonnenblick tritt als vierter Betrieb bei

2017 erhält der Verein SpWL weiteren Zuwachs: Das Therapieheim Sonnenblick löst sich vom Katharina-Werk ab und schliesst sich als vierter Betrieb der Trägerschaft an. Die Institution im Kastanienbaum bietet jungen Frauen einen stationären Therapieaufenthalt, der sozialpädagogisch, schulisch sowie einzel- und familientherapeutisch begleitet wird.

Publikationen